Autismus-Fachtagung Zürich mit Dr. Christine Preissmann

Zitat: Autistinnen sind die Minderheit einer Minderheit, sie sind "anders anders".

Mit der Sichtweise auf die verschiedenen Schattierungen des Autismus fand ich besonders die Sichtweise von Dr. Christine Preissmann an der Fachtagung vom 18. Mai 2019 spannend. Sie ist selber Autistin, Ärztin und Psychotherapeutin. Sie betreut hauptsächlich Autistinnen. Aus eigener Erfahrung weiss, ich dass die Kriterien für Autismus immer noch sehr[…] Weiterlesen

Passionsblume – Arzneipflanze 2010

Passionsblume - Arzneipflanze 2010 | Naturheilpraxis Hitz

Die meisten kennen eher die süss-sauren Maracuja und süssen Grenadille. Die Passionsblume (Passiflora incarnata) dagegen ist bei uns weniger bekannt. Dabei wirken gerade für mich ihre Blüten sehr männlich und herausfordernd. Keck, blickt sie mich an und spricht: «Schau mich an! Ich bin die Alphapflanze. Mein Blütenkleid überstrahlt sie alle».[…] Weiterlesen

Integration: Menschen mit Autismus sollen besser integriert werden

Endlich geht es auf Bundesebene vorwärts. Gemäss einer aktuellen Medienmitteilung vom 17.10.2018 sollen Menschen mit Autismus Integrationsförderung und Unterstützung erhalten. Die Massnahmen umfassen die Bereiche Frühintervention, Integration in Ausbildung und Beruf, selbstständiges Wohnen, Entlastung und Freizeit. Des Weiteren werden zusätzlich Therapeuten und Institutionen gefördert, welche sich dem Thema Autismusspektrum zu[…] Weiterlesen

Henry Markram: Neue Forschungen

Sind Autisten wirklich Empathielos und sozial schwierig? Schon länger habe ich dazu eine komplett gegenteilige Meinung. Was nun wohl endlich auch die Wissenschaft verstanden hat. Denn neue Forschungen durch Henry Markram belegen nun das Gegenteil. Autisten sind hoch empathisch. Nur leider für Neurotypische nicht immer klar verständlich.

Henry Markram - Schlüssel zu Kais Seele

Mir ist klar, dass viele neurotypische Menschen und auch viele Pädagogen immer noch glauben, dass Autisten nur wenig fühlen und kaum Empathie besitzen. Doch dem ist nicht so. Autisten fühlen im Gegenteil oft viel zu viel. Sind jedoch nur eingeschränkt in der Lage ihre Wahrnehmung und ihre Gefühle angemessen zu äussern. Es ist also eine Frage der Kommunikation und nicht der Gefühlswelt.

The Intense World Theory von Henry Markram

Als Henry Markram ein autistisches Kind bekam, war er bereits ein berühmter Hirnforscher. Er stürzte sich auf die Frage, was Autismus wirklich ist. Seine Antworten stellen auf den Kopf, was man bisher über Autismus zu wissen glaubte.1 2 3 4

[…]Fachleute haben festgestellt, dass Autisten andere unterbewusst beeinflussen. Wer ihnen begegnet, wird entspannter, sie verändern das Klima in einem Raum. […]

Dr. Henry Markram

Blue Brain Nexus / Human Brain Project

Das Ziel des Blue-Brain-Projekts war ein besseres Verständnis für die Funktionaliät des Gehirns zu bekommen. Dafür wurde eine Simulationssoftware entwickelt, welche ein korrektes, virtuelles Modell des Gehirns darstellt. Leider des Projekts war Henry Markram. 5 6

Neurodiversität

Henry Markram konnte aufzeigen, dass bei Autisten eine sehr viel höhere Aktivität im Gehirn statt findet. Auch die graue Hirnsubstanz ist bei Autisten viel dicker. Damit ist belegt, was Autisten schon lange sagen: sie fühlen viel zu viel und zu intensiv! Es ist also keine psychosomatische Erkrankung, kein Impfschaden und auch kein Darmproblem. Sondern schlicht eine Neurodiversität. Also eine andere Form der Wahrnehmung. 7 8 9

Therapie für Autisten?

Wenn es eine Neurodiversität ist, wieso brauchen Autisten dann eine Therapie? Auch Autisten wünschen soziale Kontakte. Nur wissen sie oft nicht wie sie das anstellen sollen. Dazu kommt, dass für Autisten die erweitere Sinneswahrnehmung ein völlig normaler Zustand ist. Sie können nicht einfach so erkennen, dass andere Menschen eben anders wahrnehmen.

Das Gleiche gilt auch für neurotypische Menschen. Auch sie erkennen nicht, dass die Wahrnehmung indiviell ist. Das Problem bei Autisten ist jedoch, dass ihre Wahrnehmung ziemlich von der Norm abweicht und deshalb immer wieder soziale Schwierigkeiten auftauchen. Hier kann also ein Coaching eine gute Hilfe sein.

Durch die vielen Reize und der sozialen Schwierigkeiten gehören Depressionen, Ängste und allgemein erhöhte Stressanzeichen leider dazu. Dafür braucht es Unterstützung, eine gesunde Ernährung, regelmässige Entspannung, Körperwahrnehmung und ja auch körperliche Berührungen.

Reizüberflutungen sind nicht planbar. Deshalb ist es für Autisten wichtig sich ständig selber bewusst zu sein und ihren Energiehaushalt zu kontrollieren. Und manchmal braucht es dazu einfach etwas Unterstützung von Aussen. Somit geht es nicht darum Autismus zu therapieren, sondern Menschen in einer Lebensphase zu begleiten und mögliche Begleiterkrankungen zu behandeln.

Liebe und Verständnis

Meiner Meinung nach das Wichtigste im Umgang mit Autisten ist Liebe und Verständnis für Menschen die einfach anders sind.

Weiterführende Informationen

Was ist Vitalität?

Was ist Vitalität? | Naturheilpraxis Hitz

Sucht man den Begriff «Vitalität» im Duden fallen Synonyme wie: Lebendigkeit, Lebensenergie, Lebensfreude, Lebenskraft und allgemein Energie. Interessanterweise scheinen einige Menschen auch Assoziationen wie Anpassungsfähigkeit, Schönheit, Gesundheit, soziale Kompetenz und Kommunikation mit dem Begriff Vitalität zu verbinden. Im Prinzip also eine allgemein gültige Definition für gesunde, gesellschaftsfähige Menschen. Tja, und genau[…] Weiterlesen

Autismus-Fachtagung Zürich mit Tony Attwood

Autismus-Fachtagung Zürich mit Tony Attwood | Naturheilpraxis Hitz

Im deutschsprachigen Raum wird oft kontrovers über komplementärtherapeutische Ansätze bei Menschen mit Autismus (ASS) und ADHS diskutiert. Als selberbetroffene Autistin und Heilpraktikerin kann ich manche dieser Aussagen nicht ganz verstehen. ASS heilen zu wollen geht nicht und viele Autisten wollen dies auch nicht. Aber eine Verbesserung der allgemeinen Grundkonstitution und[…] Weiterlesen

Taigawurzel

Taigawurzel | Naturheilpraxis Hitz

Schon seit langem bekannt ist in Russland die Taigawurzel (Eleutherococcus senticosus oder auch Acanthopanax senticosus) für ihre ausgleichende und leistungssteigernde Wirkung. Betrachtet man die zugeordneten Gestirne Uranus und Neptun entspricht die Taigawurzel dem aktuellen Zeitgeist. Unsere Umwelt ist von Schwermetallen belastet. Überall herrschen verschiedene Süchte und die Zunahme nervlich bedingter[…] Weiterlesen

Rose oder Hagebutte

Rose oder Hagebutte | Naturheilpraxis Hitz

Heilend sind grundsätzlich alle Rosen – sofern diese nicht mit Pestiziden behandelt wurden. Allerdings ist offiziell nur die Heckenrose (Rosa canina) zu Heilzwecken anerkannt. Alle anderen Rosen dienen eher dem Seelenheil oder werden volksheilkundlich verwendet. Die Nutzung und Kultur von Rosen ist bereits im alten Ägypten bekannt und galt als heiliges[…] Weiterlesen

Hopfen – Arzneipflanze des Jahres 2007

Hopfen

Bier ist die wohl bekannteste Art von Hopfen (Humulus lupulus). Was ebenfalls die Mönche wussten und Bier wegen seiner anaphrodisischen Wirkung tranken. Sie wollten damit quasi den Versuchungen des Teufels und der damit verbundenen triebhaften Laster wiederstehen. Der Grund liegt an den Östrogenen des Biers, welche bei Männern mit chronischem[…] Weiterlesen

Kalmus

Kalmus

Kalmus (Acorus calamus) ist eine sehr alte, traditionelle Heilpflanze. Seine erste bekannte Erwähnung fand sich im altchinesischen „Buch der Lieder“ um ca. 1000—500 v.Chr. Neben seiner heilenden Wirkung, war er als Aphrodisiaka bekannt. Ausserdem versprach man sich Glück vom Kalmus. „Kyphi“ die wohl berühmteste, betörende Räuchermischung ägyptischer Gottheiten—insbesondere für die Ehrung[…] Weiterlesen