Virtus – das Bewusstsein

Jeder Mensch ist in seinem Charakter, seiner Körperform, seiner, Seele, seiner Herkunft, seinem sozialen Status und seinem Glauben individuell zu betrachten. Trotzdem haben in der Vergangenheit etliche Gelehrte immer wieder versucht, Menschen in Systeme einzugliedern. Das eher negative Ergebnis davon sieht man heute in der Psychiatrie.

Durch die übertriebene Diagnostifizierung der Psyche ist es heute schon fast ein Tabuthema überhaupt noch trauern zu dürfen oder sich ausgelassen über Schönes zu freuen. Jede offensichtliche Abweichung des Norm-Menschen gilt es heute zu therapieren. Doch damit verlieren wir die Zwiesprache mit unserer Seele immer mehr und verkommen zu seelenlosen, konditionieren Biorobotern. Der einzige Weg aus diesem Dilemma ist die bedingungslose Liebe (Virtus) und damit der Weg der Selbsterkenntnis.

Virtus ist in der Natur überall gegeben. Es entspricht der Seele welche sich nach dem Licht ausrichtet. Mensch, Tier, Pflanze, Pilz oder Stein – alle sind sie über das Universelle miteinander verbunden und folgen einem inneren Rhythmus. Doch viele Menschen haben genau dieses innere Gleichgewicht verloren und damit den Zugang zum eigenen inneren Heiler verschlossen.

Echte Heilung kann nur im eigenen Innern entstehen. Durch Akzeptanz dessen was ist. Durch Liebe und Wertschätzung der eigenen Intuition folgend, entsteht Genesung auf allen Ebenen des Seins.

Mit achtsamer, wertfreier Hingabe kann ich meine Klienten ein kleines Stück auf dem Weg der Selbsterkenntnis begleiten. Doch den Weg zu gehen obliegt der persönlichen Entscheidung jedes Individuums. Heilung entsteht durch und in Liebe.

Naturheilkunde ist der Weg der Salutogenese. Gleichsam folgend wie ein Fluss. Manchmal ein stürmisches Auf und Ab, unterbrochen von sanften, treibenden Momenten. Immer bestrebt dem Lebenssinn und dem Seelenplan zu folgen.

Daher ist nicht in dem, den der Mensch erwählt, sondern in dem, den Gott erwählt, die Arznei. Er kennt den Arzt in seinem Herzen und achtet nicht auf seinen Grad, auf seine Hochschule, auf seinen Pomp, auf seinen Namen, auf seinen Brief und Siegel, sondern er achtet auf den Barmherzigen und dem gibt er die Arznei. (Paracelsus II, S. 289)

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