Manches davon ist schlicht Propaganda der Lebensmittelindustrie und Produzenten von Nahrungsergänzungsmitteln. Anderes wiederum sind Aberglaube, persönliche Erfahrungswerte auf mögliche körperliche Reaktionen beim Milchgenuss. Ausserdem werden oft verschiedene Kulturen in einen Topf gewürfelt. Somit wird schnell mal der vedische Glaube oder allgemein die asiatische Lebenskultur in den Westen übertragen, ohne dabei zu berücksichtigen, dass bei Asiaten das Enzym zum Aufspalten der Milch fehlt. Etwas was bei uns Europäer jedoch vorhanden ist.
In etlichen alten Kräuterbüchern sind verschiedene Beifuss-Arten zu finden. Damit ist die Pflanzen-Zuordnung und deren Wirkung nicht ganz einfach. Insbesondere Dioskurides und Plinius erwähnten viele unterschiedliche Artemisia-Arten. Oft tauchen die Bezeichnungen «Artemisia cina» oder «Artemisia, Sementina ex Oriente» auf, welche auf den gemeinen Beifuss hindeuten.
Mit der Sichtweise auf die verschiedenen Schattierungen des Autismus fand ich besonders die Sichtweise von Dr. Christine Preissmann an der Fachtagung vom 18. Mai 2019 spannend. Sie ist selber Autistin, Ärztin und Psychotherapeutin. Sie betreut hauptsächlich Autistinnen.
Die meisten kennen eher die süss-sauren Maracuja und süssen Grenadille. Die Passionsblume dagegen ist bei uns weniger bekannt. Dabei wirken gerade für mich ihre Blüten sehr männlich und herausfordernd. Keck, blickt sie mich an und spricht: «Schau mich an! Ich bin die Alphapflanze. Mein Blütenkleid überstrahlt sie alle».
Endlich geht es auf Bundesebene vorwärts. Gemäss einer aktuellen Medienmitteilung vom 17.10.2018 sollen Menschen mit Autismus Integrationsförderung und Unterstützung erhalten. Die Massnahmen umfassen die Bereiche Frühintervention, Integration in Ausbildung und Beruf, selbstständiges Wohnen, Entlastung und Freizeit. Des Weiteren werden zusätzlich Therapeuten und Institutionen gefördert, welche sich dem Thema Autismusspektrum zu wenden.
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